Online-Aktionstage gegen die Vermarktung von Echtpelz in der „InStyle“ am 19. & 20.01.2014

WAS DU TUN KANNST

Bitte teile „InStyle Deutschland“ mit, dass du das Magazin meiden und auch in deinem Umfeld nicht empfehlen wirst, solange dort noch Echtpelzartikel beworben werden. Teile ihnen ebenfalls mit, dass du bei solch einem Magazin ausgewogene und differenzierte Berichterstattung erwartest und dass sie als ein Magazin eine Verantwortung haben, der sie in dieser Ausgabe nicht nachgekommen sind. Und bitte denke daran, respektvoll mit den Mitarbeiter_innen umzugehen. Ruf bei „InStyle Deutschland“ an, schreibe Kommentare in soziale Netzwerke oder schicke dem Unternehmen E-Mails!

=============
ANRUFEN
=============
Folgende Ansprechpartner sind den Internetseiten von InStyle & Co. entnommen:

Redaktion +49 (89) 9250-0
Tanja Kautz, Service Manager + 49 (0) 781 84-2671
Alexandra Huguel, Order Manager + 49 (0) 781 84-3649
Tanja Biesinger, Senior Brand Manager + 49 (0) 899 250-3213
Astrid Wallasch, Production Manager + 49 (0) 781 84-2629

Bitte die Person, deine Beschwerde an Verantwortliche weiterzutragen. Zusammen können wir den öffentlichen Druck spürbar erhöhen!

Was du erwähnen kannst:
• Echtpelz ist mit viel Schmerz, Grausamkeiten und Mord an leidensfähigen Individuen verbunden.
• Im Gegensatz zu den Behauptungen in dem Artikel, werden die Tiere eigens für die Pelzindustrie gezüchtet, d.h. Felle sind keine Abfallprodukte.
• Du wirst das Magazin meiden und auch in deinem Umfeld negativ darüber berichten, solange sie weiterhin Echtpelz bewerben.
• Verlange eine öffentliche Stellungnahme des Unternehmens mit der es bekannt gibt, auf Echtpelz in Zeitschriften zu verzichten.

=============
KOMMENTIEREN
=============
Hinterlasse zahlreiche Kommentare auf den Seiten von „InStyle Deutschland“ und deren Partnerunternehmen:

InStyle Deutschland:
> Facebook
> Twitter
> Google+

Hubert Burda Media:
> Facebook
> Flickr
> YouTube
> Kununu
> Twitter
> XING

Beispieltexte dafür:
• Stoppt das Bewerben von Echtpelz!
• Echtpelz ist Mord!
• InStyle profitiert auf Kosten der Tiere!
• Kein Echtpelz in Modemagazinen!

=============
E-MAILS SCHREIBEN
=============
Folgende E-Mails sind den Internetseiten von InStyle & Co. entnommen:

Durch Komma getrennt: tanja.kautz@burda.com, bcn-auftraege@burda.com, tanja.biesinger@burda.com, alexander.hugel@burda.com, astrid.wallasch@burda.com, info@instyle.de, instyleinfo@instyle.burda.com
Durch Semikolon getrennt: tanja.kautz@burda.com; bcn-auftraege@burda.com; tanja.biesinger@burda.com;alexander.hugel@burda.com; astrid.wallasch@burda.com; info@instyle.de; instyleinfo@instyle.burda.com

Einfach die Adressen so wie sie oben stehen in die Adresszeile kopieren. Je nach Anwendung entweder die Komma- oder Semikolon Variante verwenden.

Beispieltext:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Januarausgabe stellte ich beschämt fest, dass auf den überwiegenden Seiten Echtpelzartikel beworben werden. Gleichermaßen entsetzt mich die Scheinheiligkeit des Artikels „Im Falle der Felle: Fake-Fur oder Echtpelz?“ in Ihrem Magazin, der sehr einseitig und tendenziös in Richtung „Pro Echtpelz“ verfasst ist. Entgegen der falschen Behauptungen „Felle sind hauptsächlich Abfall oder dienen der Regulierung“, werden Hunderttausende Tiere jährlich für diesen zweifelhaften Trend auf Farmen gezüchtet. Echtpelz bedeutet für diese Tiere ein von Artgenossen isoliertes Leben in viel zu engen Käfigen, welches ihnen aufgrund der im Herbst stattfindenden „Pelzernte“ nur den Bruchteil ihrer arttypischen Lebenszeit zugesteht, damit sie am Ende qualvoll, z. B. durch Elektrokution oder Vergasung, getötet werden. Wenn sog. DesignerInnen, Celebrities oder Stars daran festhalten, sich weiterhin mit Haut und Haaren anderer Spezies aufzuwerten, benötigen sie diese Statusobjekte möglicherweise, um ihre Wichtigkeit zur Schau zu tragen. Für Echtpelz, ob als ganzer Mantel, Weste oder Verbrämung an Jacken und Stiefeln, besteht keine Notwendigkeit und erst recht stellt diese überflüssige „Bekleidung“ keinen Trend dar, wie Sie ihn Ihren LeserInnen auf diese perfide Art schmackhaft machen wollen.

Es sind Magazine wie Ihres, welche die LeserInnen in ihren Kaufentscheidungen beeinflussen möchten und gleichzeitig davon ausgehen, diese LeserInnen würden jede Modeerscheinung unreflektiert übernehmen. Da dies nicht der Fall ist bitte ich Sie, zukünftig Ihrer journalistischen sowie ethischen Verantwortung nachzukommen und eine dem Thema entsprechende und ausgewogene Berichterstattung vorzunehmen. Darüber hinaus bitte ich Sie, in weiteren Ausgaben keine Echtpelzartikel mehr zu bewerben und stattdessen ausschließlich auf Alternativen zurückzugreifen und die Möglichkeit, dem Kunstpelz-Trend eine Richtung zu geben, zu nutzen. Ich hoffe, dass Sie sich Ihrer Verantwortung gegenüber Menschen und Tieren bewusst werden und keine Produkte mehr bewerben, die mit so viel Schmerz, Leid und Grausamkeiten verbunden sind.
Eine aktuelle Recherche über Pelzfarmen finden Sie unter folgendem Link: http://www.spiegel.de/video/soko-tierschutz-im-einsatz-protest-gegen-pelze-video-1320137.html

Mit freundlichen Grüßen,

[DEIN NAME]

---
Weiterführende Informationen:
> Offensive gegen die Pelzindustrie
> Ariwa e.V.
> die Tierbefreier e.V.


1 Antwort auf „Online-Aktionstage gegen die Vermarktung von Echtpelz in der „InStyle“ am 19. & 20.01.2014“


  1. 1 Anke 17. Januar 2014 um 15:22 Uhr

    Vielen Dank für eure Arbeit – man bekommt einfach nicht alles mit, insofern war ich dankbar dass mir diese Information weitergereicht wurde. Natürlich habe ich gleich eine Mail an die Personen geschickt – ich kann gar nicht glauben dass das Thema Pelz und deren Verwendung wieder so aktuell ist – lernt denn niemand aus dem abartigen Konsumtrend?

    Danke an euch sagt Anke

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.