Archiv für März 2016

Soli-Konzert für die Hambacher Forst Besetzung am 19.03. im Cafe Knallhart

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Am 19.03. wird es im Café Knallhart ein weiteres Soli-Konzert für die Hambacher Forst Besetzung geben.

Wir sind diesmal wieder mit einem Infostand vertreten und haben viel neuen Krams für euch :)

Es spielen zwei Bands für euch:

Document 6 aus Aachen und Mönchengladbach (Female-fronted Political Deathgrind)
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- Webseite

und

Plant aus Hamburg (LowPunk / Crust)

Also kommt rum am Samstag, 19. März von 19:00 – 0:00 Uhr für gutes Essen, gute Musik und gutes Info-Material und nebenbei unterstützt ihr mit eurem Besuch auch noch die Aktivistis im Wald!

- Veranstaltung auf Facebook

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo! Kundgebung am Hamburger Airport, Terminal 1

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In Zeiten, in denen der rechte Mob immer aktiver und größer wird; in denen die Forderung nach Schüssen auf geflüchtete Menschen unter die Meinungsfreiheit fällt; in denen die Repression auf Flüchtlings-Unterstützer*innen und deren Kriminalisierung immer stärker wird und Flüchtlingsheime brennen, plant die Stadt Hamburg als erstes Bundesland noch in diesem Jahr eine Abschiebeeinrichtung am Flughafen zu errichten. Damit soll die Zahl der Abschiebungen erhöht und noch mehr Menschen noch „effektiver“ abgeschoben werden.

Wir werden das nicht einfach kommentarlos hinnehmen und deshalb an regelmäßigen, monatlichen Terminen unseren Protest direkt am Hamburger Flughafen auf die Straße bringen.

Ein ausführlicher Aufruftext folgt. Doch schon jetzt könnt ihr euch den Termin blocken und am 20.03. von 13 bis 15 Uhr der Stadt zeigen, was ihr von ihrer rassistischen Politik haltet.

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!
Bleiberecht für alle!

Event auf facebook

FH Nord verhindern: Keine Fleischfachmesse in Hamburg oder anderswo!

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Vom 11. bis zum 16. März 2016 findet die Messe INTERNORGA in Hamburg statt. Bereits zum zweiten Mal ist auch die FH Nord mit von der Partie, die Messe für das Fleischerhandwerk im Norden. Dieses Jahr als „Branchentag“ nur einen statt drei Tage.

Wir wollen es nicht kommentarlos hinnehmen, dass sich die Tiermord-Profiteur*innen hier in Hamburg treffen.

Deshalb wird es am 13.03.2015 von 11 bis 13:30 Uhr eine Kundgebung vor der Messe Hamburg, Eingang Mitte geben, während der Vortrag „Vegane und vegetarische Produkte vom Fleischer“ gehalten wird. Zeigen wir den Austeller*innen und Besucher*innen, was wir von der FH Nord halten!

Tiere sind keine Ware, sondern Lebewesen!

FÜR DIE ABSCHAFFUNG DER FLEISCHINDUSTRIE UND ALLER ANDEREN TIERAUSBEUTUNGSFORMEN, SOWIE DER AUSBEUTUNG VON ARBEITER*INNEN!

KEINE FH N(M)ORD IN HAMBURG ODER ANDERSWO!

Fleischer*innen das Handwerk legen! FH Nord verhindern!

Event auf facebook

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Hintergrund:

Die FH Nord ist die einzige Messe in Norddeutschland, die sich speziell an den Berufsstand Fleischer*in und Fleischereifachverkäufer*in wendet, sowie an die Hersteller*innen von Schlachtmaschinen und Schlachtwerkzeug. Während mensch sich auf der Messe im eigenen Mikrokosmos befindet, werden die Interessen der Besucher*innen und Aussteller*innen geschickt vom Veranstalter miteinander verbunden. Neue Produkte werden angepriesen und verkauft, es gibt Möglichkeiten sich fachlich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Hinter dieser Fassade wird deutlich, dass die Messe hauptsächlich von Profiteur*innen der Fleischindustrie genutzt wird, um neue Mittel zur schnelleren, billigeren, und damit effektiveren Tierausbeutung zu vermarkten.

Die ganze Messe dreht sich ausschließlich darum, wie Lebewesen am besten umgebracht, zerstückelt und zur Ware in Form von Fleischartikeln verarbeitet werden. Dass dieses Geschäft auf dem Leiden von unzähligen Lebewesen beruht, findet keinerlei Beachtung.

Stattdessen wird der Messe ein Eventcharakter verpasst. Die Besucher*innen können bei unterschiedlichen Wettbewerben zusehen oder mitmachen, so etwa bei einem „Zerlegewettbewerb“ für Gesell*innen. Das tierliche Individuum, das gezüchtet, unter quälerischen Bedingungen gehalten und gemästet, und schließlich nach nur kurzer Lebenszeit getötet wurde, wird lediglich als Rohstoff gesehen und zur Unterhaltung für einen Wettbewerb im Akkord zerstückelt.

Die Fleischindustrie ist eine der mächtigsten Tierausbeutungsindustrien und hat politischen Einfluss nicht nur in der Bundesrepublik, sondern weltweit. Diese Industrie ist gut vernetzt und ihr Ziel ist die Profitmaximierung. Diese wird durch eine möglichst kostengünstigste „Produktion von Fleisch“ erreicht. Dazu trägt neben der Ausbeutung von Tieren auch die der Arbeiter*innen bei. In den großen Tierfabriken in Niedersachsen arbeiten fast ausschließlich sogenannte Werkarbeiter*innen aus Rumänien und Bulgarien für wenige Euro in der Stunde. Sie haben praktisch keine Rechte und oft auch kein Obdach. Ihre Arbeitsplatzvermittlung ist ein lukratives Geschäft, am meisten verdienen jedoch Unternehmen der Fleischindustrie wie Wiesenhof und Rothkötter an ihnen.“