Archiv der Kategorie 'Aktionsaufrufe'

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo! Kundgebung am Hamburger Airport, Terminal 1

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In Zeiten, in denen der rechte Mob immer aktiver und größer wird; in denen die Forderung nach Schüssen auf geflüchtete Menschen unter die Meinungsfreiheit fällt; in denen die Repression auf Flüchtlings-Unterstützer*innen und deren Kriminalisierung immer stärker wird und Flüchtlingsheime brennen, plant die Stadt Hamburg als erstes Bundesland noch in diesem Jahr eine Abschiebeeinrichtung am Flughafen zu errichten. Damit soll die Zahl der Abschiebungen erhöht und noch mehr Menschen noch „effektiver“ abgeschoben werden.

Wir werden das nicht einfach kommentarlos hinnehmen und deshalb an regelmäßigen, monatlichen Terminen unseren Protest direkt am Hamburger Flughafen auf die Straße bringen.

Ein ausführlicher Aufruftext folgt. Doch schon jetzt könnt ihr euch den Termin blocken und am 20.03. von 13 bis 15 Uhr der Stadt zeigen, was ihr von ihrer rassistischen Politik haltet.

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!
Bleiberecht für alle!

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FH Nord verhindern: Keine Fleischfachmesse in Hamburg oder anderswo!

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Vom 11. bis zum 16. März 2016 findet die Messe INTERNORGA in Hamburg statt. Bereits zum zweiten Mal ist auch die FH Nord mit von der Partie, die Messe für das Fleischerhandwerk im Norden. Dieses Jahr als „Branchentag“ nur einen statt drei Tage.

Wir wollen es nicht kommentarlos hinnehmen, dass sich die Tiermord-Profiteur*innen hier in Hamburg treffen.

Deshalb wird es am 13.03.2015 von 11 bis 13:30 Uhr eine Kundgebung vor der Messe Hamburg, Eingang Mitte geben, während der Vortrag „Vegane und vegetarische Produkte vom Fleischer“ gehalten wird. Zeigen wir den Austeller*innen und Besucher*innen, was wir von der FH Nord halten!

Tiere sind keine Ware, sondern Lebewesen!

FÜR DIE ABSCHAFFUNG DER FLEISCHINDUSTRIE UND ALLER ANDEREN TIERAUSBEUTUNGSFORMEN, SOWIE DER AUSBEUTUNG VON ARBEITER*INNEN!

KEINE FH N(M)ORD IN HAMBURG ODER ANDERSWO!

Fleischer*innen das Handwerk legen! FH Nord verhindern!

Event auf facebook

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Hintergrund:

Die FH Nord ist die einzige Messe in Norddeutschland, die sich speziell an den Berufsstand Fleischer*in und Fleischereifachverkäufer*in wendet, sowie an die Hersteller*innen von Schlachtmaschinen und Schlachtwerkzeug. Während mensch sich auf der Messe im eigenen Mikrokosmos befindet, werden die Interessen der Besucher*innen und Aussteller*innen geschickt vom Veranstalter miteinander verbunden. Neue Produkte werden angepriesen und verkauft, es gibt Möglichkeiten sich fachlich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Hinter dieser Fassade wird deutlich, dass die Messe hauptsächlich von Profiteur*innen der Fleischindustrie genutzt wird, um neue Mittel zur schnelleren, billigeren, und damit effektiveren Tierausbeutung zu vermarkten.

Die ganze Messe dreht sich ausschließlich darum, wie Lebewesen am besten umgebracht, zerstückelt und zur Ware in Form von Fleischartikeln verarbeitet werden. Dass dieses Geschäft auf dem Leiden von unzähligen Lebewesen beruht, findet keinerlei Beachtung.

Stattdessen wird der Messe ein Eventcharakter verpasst. Die Besucher*innen können bei unterschiedlichen Wettbewerben zusehen oder mitmachen, so etwa bei einem „Zerlegewettbewerb“ für Gesell*innen. Das tierliche Individuum, das gezüchtet, unter quälerischen Bedingungen gehalten und gemästet, und schließlich nach nur kurzer Lebenszeit getötet wurde, wird lediglich als Rohstoff gesehen und zur Unterhaltung für einen Wettbewerb im Akkord zerstückelt.

Die Fleischindustrie ist eine der mächtigsten Tierausbeutungsindustrien und hat politischen Einfluss nicht nur in der Bundesrepublik, sondern weltweit. Diese Industrie ist gut vernetzt und ihr Ziel ist die Profitmaximierung. Diese wird durch eine möglichst kostengünstigste „Produktion von Fleisch“ erreicht. Dazu trägt neben der Ausbeutung von Tieren auch die der Arbeiter*innen bei. In den großen Tierfabriken in Niedersachsen arbeiten fast ausschließlich sogenannte Werkarbeiter*innen aus Rumänien und Bulgarien für wenige Euro in der Stunde. Sie haben praktisch keine Rechte und oft auch kein Obdach. Ihre Arbeitsplatzvermittlung ist ein lukratives Geschäft, am meisten verdienen jedoch Unternehmen der Fleischindustrie wie Wiesenhof und Rothkötter an ihnen.“

13.2., 20:55 uhr, Café Knallhart: Solikonzert für die leude von hambacher Forst

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Diesen Samstag findet ein weiteres Soli-Konzert für die Hambacher Forst Besetzung im Café Knallhart, Von-Melle-Park 9 auf dem Uni-Campus, statt <3

Wie auch letztes Mal werden wir mit Info- und Soli-Zeugs am Start sein und eine ca 45-minütige Präsentation über die Besetzung halten. Yay! :)

Bei aller Freude auf einen geilen Abend, hier noch etwas weniger Schönes, aber umso Wichtigeres: Ein Genosse und lieber Freund aus dem Umfeld der Kampagne gegen Tierfabriken sitzt derzeit in U-Haft, nachdem er auf dem Weg zum Wald bei einer Personenkontrolle festgenommen wurde. Auch Fledermaus, ein Aktivisti aus dem Wald, sitzt derzeit im Knast.

Wir würden uns freuen, wenn ihr z.B. Briefe oder Gemaltes mitbringt oder vor Ort vielleicht noch kreativ werden wollt. Soli-Postkarten (gerne gegen eine kleine Spende) und Papier sowie Stifte werden von uns gestellt und die Werke von uns auf dem Postwege weitergeleitet.

Also dann …

Kommste rum oder wat!?

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RWE in den Dreck! Kundgebung gegen die RWE Energiedienstleistungen GmbH

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Seit der Eröffnung 1970 versorgt RWE das Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) mit Strom. Angefangen von der Planung sowie Finanzierung über den Betrieb bis hin zur Wartung und Instandhaltung ist RWE fester Partner des AEZ in Hamburg.

Am 6. Februar stehen wir deshalb von 13 bis 16 Uhr vor dem Alstertal Einkaufszentrum um gegen das dreckige Geschäft von RWE zu protestieren und Menschen über die Besetzung des Hambacher Forstes bei Köln, sowie die Folgen der Braunkohleindustrie aufzuklären.

Der Hambacher Forst, den mensch Mitteleuropas letzen „Urwald“ nennen könnte, wird gerodet für Europas größten Klimakiller – RWEs Rheinisches Braunkohlerevier. Dafür werden außerdem ganze Dörfer, und die Gesundheit von Menschen zerstört. Um all das zu verhindern besetzen seit April 2012 Aktivist*innen den Hambacher Forst.

Noch bis Ende Februar ist es RWE dank loyaler Politiker*innen erlaubt zu roden! Und ihre Pläne führen sie auch in einem Teil des Waldes, der von den Aktivist*innen oft genutzt wird! Zwei Pumpstationen und eine Probebohrstation sollen an Stellen gebaut werden, an denen jede*r, der*die schon mal den Hambacher Forst besucht hat, mit Sicherheit vorbei gelaufen ist.

Der Hambacher Forst war und ist einer der naturwüchsigsten Wälder Mitteleuropas, der schon seit 12 000 Jahren ununterbrochen existiert was hier so gut wie einmalig ist. Er könnte als letzter Urwald Mitteleuropas bezeichnet werden. Der Hambacher Forst war einst 5.500 Hecktar groß. Der größte Wald der Region zwischen Köln und den Niederlanden. Heute ist nur noch ein kleiner Teil des Waldes übrig geblieben. Der Rest ist RWE und dem Braunkhohletagebau Hambach zum Opfer gefallen. Wenn wir RWE nicht stoppen wird das gleiche auch mit den verbliebenen Restflächen passieren. Dabei geht es aber nicht nur um den Wald, sondern auch um Klima, Gesundheit, Umsiedlung und die Frage: Wer entscheidet?

Wir zeigen uns deshalb solidarisch mit der Hambacher Forst Besetzung und möchten RWE klar machen, dass auch andernorts die Machenschaften des Konzerns nicht geduldet werden!

RWE in den Dreck!
Lasst uns gemeinsam um jeden Meter kämpfen!

> Mehr Infos zur Hambacher Forst Besetzung

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Demo gegen den Transport von ‚Versuchs‘tieren durch DHL & ATSG sowie Air France-KLM

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Am 15.Februar möchten wir gerne gemeinsam mit euch von 13 bis 15 Uhr am Hamburger Flughafen gegen den Transport von sog. „Versuchs“tieren und Tierausbeutung im Allgemeinen demonstrieren.

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Wenn ihr eigene Banner, Schilder u.ä. mitbringt, wünschen wir uns eine inhaltliche Thematisierung ohne Logo, Schriftzug und/oder Werbung für Vereine oder Parteien.

Die Aktion findet im Rahmen der im zwei-Wochen Rhytmus regelmäßig stattfindenden Demonstrationen am Hamburger Flughafen statt, abwechselnd organisiert von Animal Liberation Network, Aktionsgruppe Nord gegen Versuchstierhandel und Tierversuche und der Arbeitsgruppe Hamburg der Ärzte gegen Tierversuche.

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Hintergrund:

Der Kern der Kampagne Stop Vivisection beruht auf einer ausgefeilten Taktik, welche sich auf einen Schwachpunkt der Tierversuchsindustrie konzentriert. Fluggesellschaften wie Air France-KLM sind das Bindeglied zwischen Zuchtfarmen und Versuchslaboren. Für die Logistik der Pharmakonzerne sind die Transporte auf dem Luftweg von entscheidender Bedeutung, da besonders Primaten nicht oder nur sehr eingeschränkt vor Ort gezüchtet werden können.

Viele der sogenannten Versuchstiere werden in speziellen Farmen gezüchtet und im Fall von Primaten teils noch immer in der Wildnis gefangen. Die Affen werden aus Ländern wie China, Mauritius und Vietnam importiert. Mittels einem andauernden Druck internationaler Tierrechtskampagnen kann auch diese Brücke der Fluggesellschaften gekappt werden, die Labore könnten ab diesem Zeitpunkt keine Tiere mehr beziehen.

Versuchstiertransporte sind schmutzig, sie bringen nur Ärger mit sich und beschädigen das Image der Fluggesellschaften. Regelmäßig sterben Tiere bereits in den engen Transportboxen auf dem Weg in die Versuchslabore.

Die Zeit ist reif für ein Ende von Tierversuchen!