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9.6., 16-18 Uhr, Rathausmarkt: Kundgebung: Stoppt Tierversuche – Schließt LPT!

Kundgebung: Stoppt Tierversuche – Schließt LPT!
Freitag 9.6. – 16-18 Uhr auf dem Rathausmarkt

Nachdem die Kampagne LPT-Schließen (Webseite | FB) Anfang des Jahres in der Broschüre „Hinter verschlossenen Türen“ (Link) die Versuchspraxis des LPT (Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie) offenlegte, hätte auch eine Große Anfrage (PDF-Download) der Linksfraktion Licht ins Dunkle bringen können.

Doch der Senat bliebt in seiner Stellungsnahme zum Thema Antworten schuldig: Noch nicht einmal, ob die 152.000 in Versuchen getöteten Tiere für Schlafmittel, giftige Chemikalien oder Botox-Test sterben müssen, will der Senat Auskunft geben. Damit verhindert er eine öffentliche Debatte zum Thema Tierversuche und er stellt sich schützend vor eine Industrie, die im Verborgenen agiert und Tiere im Akkord tötet.

Das Thema Tierversuche wird am 9. Juni Gegenstand der Sitzung des Gesundheitsausschusses der Bürgerschaft sein. Wir rufen dazu auf, sich an der Sitzung ebenso zu beteiligen wie an unserer Kundgebung von 16 bis 18 Uhr auf dem Rathausmarkt. (FB-Veranstaltung)

Wir richten uns entschlossen gegen die Ausbeutung und Tötung der Tiere und sorgen für die kritische Öffentlichkeit, die die Tierversuchsunternehmen so sehr fürchten.

Kommt zur öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses:
Fr. 9. Juni – 17 Uhr im Raum 186 des Rathauses (Weitere Infos: PDF-Download)

Protestiert gegen Tierversuche
Fr. 9 Juni – 16-18 Uhr. Kraftvolle Kundgebung auf dem Rathausmarkt

Weitere Infos:

> Stellungnahme von LPT-Schließen zur Senatsantwort auf die Große Anfrage


lpt-schlie�en

Veranstaltungstipp: Soli-Konzert für die Hambacher Forst Besetzung (29.10., 19 Uhr)

hambi_anarchistischer_kongress:29-10-2016

Kạ̈l·te, die; Substantiv
1. der Zustand, dass die Temperatur von etwas relativ niedrig ist.
2. das Fehlen innerer Anteilnahme.

Immer am Besten durch die Nase einatmen, sagen sie, bei den Temperaturen sowieso, sagen sie. Doch jeder Atemzug beißt und zwickt. Beim Ausatmen steigen Kondenswölkchen auf. Die Schultern angespannt hochgezogen bis der Nacken schmerzt. Den Blick fest auf den Meter vor Dir, auf den Meter vor Dir, auf den Meter vor Dir. Herbstlaub, in Kindertagen schillerndes Versprechen, Dir glucksende Geräusche zu entlocken, weil Du es aufwirbelst, weil Du die Struktur und das Rascheln und das Durcheinander der Blätter lebst, liegt Dir fahl und reglos im Weg. Sich abhetzende Menschen um Dich herum. Sich aufhetzende Menschen um Dich herum.

Dein Herz pumpt, eifrig, Liter um Liter, ohne Pause. Na, Du wühlst Dich da schon durch, durch dieses Leben. Obwohl, Pause wäre schon gut. Mit Texten, die in Deinem Kopf das Herbstlaub durcheinanderbringen. Mit Musik, die Deine Schultern lockert bis der Oberkörper mitwippt. Mit Menschen, die Dir die Herzwärme zurückbringen.

Wenn Du das auch so sehr brauchst wie wir, dann bist Du diesen Samstag (29.10.2016) ab 19 Uhr in der T-Stube sehr willkommen und sehr gut aufgehoben. Konny, Wunstra und FaulenzA geben im Rahmen des Anarchistischen Kongress ein Soli-Konzert für die Hambacher Forst Besetzung. Gegen Abgestumpftheit und Tristesse, für den Blick fest auf die vielen Meter vor uns!

(Ihr findet die T-Stube im ersten Stock des „Pferdestalls“, am Allende-Platz 1, direkt neben dem Abaton Kino. Im Treppenhaus wendet ihr euch rechts, geht durch die Glastür, folgt den Gang um die Ecke und wandert bereits auf die große Tür zu.)

15.10., 18:30: Kundgebung gegen die Tierausbeutung im Zirkus Charles Knie

zirkus

15.10.2016, 18:30 – 20 Uhr: Kundgebung gegen die Tierausbeutung im Zirkus Charles Knie

Rennbahnstraße, 22043 Hansestadt Hamburg, Deutschland

Während der Zirkus den Menschen eine Glitzerwelt voll mit Attraktionen vorspielt, bedeutet diese Welt für die Tiere im Zirkus ein Leben in Qual.

Der Zirkus Charles Knie tritt mit 100 Tieren 30 verschiedener Arten auf und rühmt sich damit mit der „artenreichsten reisenden Tierschau Europas“ unterwegs zu sein.

Der Zirkus vermittelt gerne, dass die „Kunststücke“, welche die Tiere aufführen, den Tieren Spaß machen. Mit Nachdruck wird auch erklärt, wie eng die Beziehung zwischen Mensch (DompteurIn) und Tier sei. Die Wahrheit ist aber eine andere. Die „Kunststücke“ sind in der Regel gegen die Natur der Tiere und werden deswegen keinesfalls freiwillig aufgeführt. Stattdessen werden den Tieren mit Dreizack, Peitsche, Elektroschock, Futterentzug und anderen Foltermethoden durch die DompteurInnen die Tricks eingeprügelt. Die Anwendung dieser Foltermethoden geschieht während der Vorstellung so schnell und versteckt, dass der Zuschauer sie gar nicht bemerken kann. Ironischer Weise schreibt der Circus Voyage auf seiner Internetseite von „einfühlsamen und klassischen Pferdedressuren“. Das Gehorchen der Tiere und insbesondere auch das Reiten auf den sonst „wilden“, d.h. freien, Tieren soll die Beherrschung durch den Menschen zum Ausdruck bringen. Im Circus Voyage wird u.a. auf dem Flusspferd, Nashorn, den Pferden und Elefanten geritten.

Das Leben der „Zirkustiere“ besteht einzig und allein aus extremen Situationen. Während der Vorstellungen und Proben wird ihnen absolute Hochleistung abgerungen, um sie dann stumpfer Monotonie und krankmachender Langeweile in den Käfigen bzw. Gehegen zu überlassen. Alle Tiere, die an einer Stelle angekettet oder in viel zu engen Boxen eingesperrt herumstehen müssen, verkümmern psychisch und physisch. Natürlich bedeutet auch jeder Zirkusumzug eine Strapaze für die Tiere, ebenso wie die manipulativen Eingriffe in ihre arteigenen Sozialstrukturen und Bewegungsabläufe.

Es ist eine unglaubliche Anmaßung, wenn Zirkusse behaupten ihre Tierhaltung sei artgerecht. Das Leben eines „Zirkustiers“ ist komplett widernatürlich.

In Deutschland gibt es keine juristisch verbindliche Verordnung, die Haltung und Unterbringung von Tieren in Zirkussen regelt. Kontrollen von Veterinärämtern sind in der Regel lasch. Sie orientieren sich an den so genannten „Zirkus-Leitlinien“, die völlig unzureichend sind und nur empfehlenden Charakter haben. Zirkusleute haben selbst an den Formulierungen dieser Leitlinien mitgewirkt. Will ein_e VeterinärIn einmal couragiert durchgreifen, kann auch sie oftmals die gequälten Tiere nicht beschlagnahmen, denn oft fehlt es schlichtweg an Unterbringungsmöglichkeiten oder Auffangstationen, oder der Zirkus entzieht sich durch eilige Abreise dem Zugriff. Der Verein „die tierbefreier e.V.“ verfügt hierfür über mehrere dokumentierte Beispiele.

Boykottiert Tierzirkusse! Kein Applaus für Tierausbeutung! Artgerecht ist nur die Freiheit!

Anti-Jagd-Kundgebung | 30. Oktober 2016, von 16 bis 20 Uhr | Sülldorfer Kirche

antijagd-30-10-2016

Der Hubertusmesse den Heiligenschein zerstören!

Anti-Jagd-Kundgebung am 30. Oktober 2016, von 16 bis 20 Uhr vor der Sülldorfer Kirche, Sülldorfer Kirchenweg 191, 22589 Hamburg.

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Am 30. Oktober findet in der Sülldorfer Kirche die alljährliche Hubertusmesse der Jagdhornbläser statt.

Die Hubertusmesse wird jährlich „zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus“ veranstaltet. In jungen Jahren war das Jagen die Leidenschaft von Hubertus, später erkannte er dann in allen Geschöpfen den göttlichen Ursprung und begann sie „zu hegen und zu pflegen“.

Die Jägerschaft stellt scheinheilig diese Grundhaltung der „Achtung vor dem Geschöpf“ als einen ihrer Verhaltensgrundsätze dar.

Am Hubertustag, dem 3. November, beginnt die Zeit der Treibjagden und diese enden frühestens zum Jahreswechsel. Rehe, Wildschweine, Füchse und andere Waldbewohner sind also monatelang in ständigem Aufruhr und in Todesangst.

Die Hubertusmesse, die gerne mit einer „Hubertusjagd“ verbunden wird, fungiert als feierliche Untermalung und Legitimierung der Jagd, und damit der Ermordung von Lebewesen. In der Kirche wird die Grundhaltung der „Achtung vor dem Geschöpf“ zelebriert, um sie im Wald mit Munition umzusetzen.

Jährlich werden tausende Tiere erschossen. Als Begründung wird der Naturschutz, also die nicht funktionierende Artenregulierung, genommen. Tiere werden aber auch zum Abschuss freigegeben, wenn sie den Menschen an bestimmten Plätzen stören. Und natürlich dienen sie als „Trophäen“ des „Sport-Hobbys“ Jagd.

Jagd bedeutet Leid und Tod für leidensfähige Mitgeschöpfe und schadet dem Gleichgewicht der Natur.

Deshalb werden wir die Hubertusmesse der Jäger*innen und ihr Fest am 30. Oktober lautstark begleiten.

Unsere Stimme für die Befreiung der Tiere!

Kommt und setzt zusammen mit uns ein Zeichen gegen Mord und für das Leben.

Mehr Infos zur Jagd:
http://www.ariwa.org/wissen-a-z/wissen-a-z/jagd.html

Veranstaltung auf FB: https://www.facebook.com/events/585865088263286/

28.8., 15 – 17 Uhr: Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!

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Und weiter gehts: Am 28. August stehen wir wieder von 15 bis 17 Uhr am Hamburger Flughafen, um lautstark gegen den geplanten Bau einer Abschiebeeinrichtung zu demonstrieren!

Aufruftext:

In Zeiten, in denen der rechte Mob immer aktiver und größer wird; in denen die Forderung nach Schüssen auf geflüchtete Menschen unter die Meinungsfreiheit fällt; in denen die Repression auf Flüchtlings-Unterstützer*innen und deren Kriminalisierung immer stärker wird und Flüchtlingsheime brennen, plant die Stadt Hamburg als erstes Bundesland noch in diesem Jahr eine Abschiebeeinrichtung am Flughafen zu errichten. Damit soll die Zahl der Abschiebungen erhöht und noch mehr Menschen noch „effektiver“ abgeschoben werden.

Wir werden das nicht einfach kommentarlos hinnehmen und deshalb unseren Protest direkt am Hamburger Flughafen auf die Straße bringen.

Kommt deshalb zahlreich am Sonntag, 28. August um 15 Uhr zum Terminal 1 am Hamburger Airport, um gemeinsam mit uns gegen diese nicht hinnehmbare Flüchtlingspolitik und die rassistische Kackscheisse überall zu protestieren.

Wir fordern, dass Geflüchtete nicht abgeschoben, sondern anständig untergebracht werden. Die Politik und wir alle müssen dafür sorgen, dass sie so weit wie möglich in normalem sozialem Wohnraum leben können, statt in isolierenden Massenunterkünften oder auf der Strasse. Geflüchteten muss ein gleichwertiger Zugang zur sozialen Wohnraumpolitik ermöglicht werden und gerade wegen dem überall vorhandenen Mangel an bezahlbarem Wohnraum müssen die nötigen Anstrengungen unternommen werden, damit alle Bedürftigen anständig wohnen können. Dies ist möglich und bezahlbar, wenn man es politisch will.

Wir fordern den Senat deshalb auf, seine rassistische Politik zu beenden und Verantwortung zu übernehmen für die Menschen, die hier Schutz, Frieden oder einfach nur ein besseres Leben suchen. Die Aufnahme von Geflüchteten ist eigentlich eine europäische Aufgabe, doch mit dem sogenannten Dublin-II- Abkommen werden die EU-Mittelmeer- und Grenzländer allein zuständig gemacht für die Flüchtlingsunterbringung und das Asylverfahren. Das führt dazu, dass Menschen wie Aktenordner von einem Land zum anderen geschoben werden. Aber die Situation von Geflüchteten – ob mit oder ohne Anerkennung – ist in den EU-Mittelmeer- und Grenzländern, wie z.B. in Italien menschenunwürdig und widerspricht selbst EU-Standards, wie bereits viele Gerichte festgestellt haben. Es ist eine Schande, dass der Hamburger Senat den Geflüchteten trotzdem weiter das Recht auf Aufenthalt, Unterbringung und Arbeitserlaubnis hier verweigert.

Wir solidarisieren uns mit den Geflüchteten und in ihrer Forderung nach einem Aufenthaltsrecht in Deutschland. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung der Dublin-Verordnung, die freie Wahl des Aufenthaltsortes und Bewegungsfreiheit für alle – hier und anderswo.

Um Europa keine Mauer – Bleiberecht für alle und auf Dauer!

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!
Bleiberecht für alle!