10.7., 15 – 17 Uhr: Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo! Kundgebung am Hamburger Airport, Terminal 1

In Zeiten, in denen der rechte Mob immer aktiver und größer wird; in denen die Forderung nach Schüssen auf geflüchtete Menschen unter die Meinungsfreiheit fällt; in denen die Repression auf Flüchtlings-Unterstützer*innen und deren Kriminalisierung immer stärker wird und Flüchtlingsheime brennen, plant die Stadt Hamburg als erstes Bundesland noch in diesem Jahr eine Abschiebeeinrichtung am Flughafen zu errichten. Damit soll die Zahl der Abschiebungen erhöht und noch mehr Menschen noch „effektiver“ abgeschoben werden.

Wir werden das nicht einfach kommentarlos hinnehmen und deshalb unseren Protest direkt am Hamburger Flughafen auf die Straße bringen.

Kommt deshalb zahlreich am Sonntag, 10. April um 15 Uhr zum Terminal 1 am Hamburger Airport, um gemeinsam mit uns gegen diese nicht hinnehmbare Flüchtlingspolitik und die rassistische Kackscheisse überall zu protestieren.

Wir fordern, dass Geflüchtete nicht abgeschoben, sondern anständig untergebracht werden. Die Politik und wir alle müssen dafür sorgen, dass sie so weit wie möglich in normalem sozialem Wohnraum leben können, statt in isolierenden Massenunterkünften oder auf der Strasse. Geflüchteten muss ein gleichwertiger Zugang zur sozialen Wohnraumpolitik ermöglicht werden und gerade wegen dem überall vorhandenen Mangel an bezahlbarem Wohnraum müssen die nötigen Anstrengungen unternommen werden, damit alle Bedürftigen anständig wohnen können. Dies ist möglich und bezahlbar, wenn man es politisch will.

Wir fordern den Senat deshalb auf, seine rassistische Politik zu beenden und Verantwortung zu übernehmen für die Menschen, die hier Schutz, Frieden oder einfach nur ein besseres Leben suchen. Die Aufnahme von Geflüchteten ist eigentlich eine europäische Aufgabe, doch mit dem sogenannten Dublin-II- Abkommen werden die EU-Mittelmeer- und Grenzländer allein zuständig gemacht für die Flüchtlingsunterbringung und das Asylverfahren. Das führt dazu, dass Menschen wie Aktenordner von einem Land zum anderen geschoben werden. Aber die Situation von Geflüchteten – ob mit oder ohne Anerkennung – ist in den EU-Mittelmeer- und Grenzländern, wie z.B. in Italien menschenunwürdig und widerspricht selbst EU-Standards, wie bereits viele Gerichte festgestellt haben. Es ist eine Schande, dass der Hamburger Senat den Geflüchteten trotzdem weiter das Recht auf Aufenthalt, Unterbringung und Arbeitserlaubnis hier verweigert.

Wir solidarisieren uns mit den Geflüchteten und in ihrer Forderung nach einem Aufenthaltsrecht in Deutschland. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung der Dublin-Verordnung, die freie Wahl des Aufenthaltsortes und Bewegungsfreiheit für alle – hier und anderswo.

Um Europa keine Mauer – Bleiberecht für alle und auf Dauer!

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!
Bleiberecht für alle!

> Veranstaltung auf Facebook.

815 Euro für die Hambacher Forst Besetzung!

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Am 18.06.2016 haben wir das Catering für das Kiel Explode Festival übernommen. Mit veganen Burgern konnten wir somit, nach Abzug aller Selbstkosten, insgesamt 815 € für die Aktivistis im bestetzten und durch ‪#‎FCKRWE‬ bedrohten Wald sammeln.

Wir freuen uns, den Widerstand gegen den Braunkohleabbau im rheinischen Braunkohlerevier und die lieben Menschen im Wald somit unterstützen zu können.

Vielen Dank an Sven, das Orga-Team und alle Helfer*innen, für für das geile Festival <3 War wie immer ein toller abend in der Alten Meierei <3

Danke auch an alle fleißigen Burger-Esser*innen: Ihr habt mit eurem Burger-Konsum dazu beigetragen, dass wir viel Geld für die Hambacher Forst Besetzung sammeln konnten :)

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Elektrogeräte und Mampf für die Hambacher Forst Besetzung: 17.04.2016, KüfA im LiZ, Hamburg

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Am 11. April stürmten Staatsanwaltschaft und Polizei samt Hunde- und Pferdestaffeln die Hambacher Forst Besetzung und das Hausprojekt „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“ in Düren.

Dabei verschafften sie sich nicht nur gewaltsam Zutritt zu Privaträumen der Aktivistis und nahmen viele Menschen fest, sondern konfiszierten auch viele elektronische Geräte wie Handys, Smartphones, Laptops, PCs und Festplatten (Pressemitteilung aus dem Wald).

Wir möchten deshalb hiermit einen Spendenaufruf starten und euch einladen am Sonntag, 17.4., ab 20 Uhr zur KüFa im Libertären Zentrum, Karolinenstr. 21, 20357 Hamburg zu kommen, und kleine Elektrogräte (Smartphones, Handys, Laptops, Festplatten, etc.), die ihr nicht mehr benötigt, mitzubringen.

Wir werden diese dort sammeln und anschließend den Aktivistis zukommen lassen.

Auch vegane Süßigkeiten wie Schokoladen-Tafeln oder vegane Brotaufstriche freuen sich darauf, auf die Reise in den Süden geschickt zu werden. Denn: Ohne Mampf kein Kampf!

Wir wollen diesen Abend auch nutzen und anbieten, die Besetzung und ihre Geschichte kurz mit Videos und ein paar Worten vorzustellen, falls ihr das möchtet.

Zeigt euch solidarisch und kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

> Event auf Facebook

17.4., 13 – 15 Uhr: Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo! Kundgebung am Hamburger Airport, Terminal 1

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In Zeiten, in denen der rechte Mob immer aktiver und größer wird; in denen die Forderung nach Schüssen auf geflüchtete Menschen unter die Meinungsfreiheit fällt; in denen die Repression auf Flüchtlings-Unterstützer*innen und deren Kriminalisierung immer stärker wird und Flüchtlingsheime brennen, plant die Stadt Hamburg als erstes Bundesland noch in diesem Jahr eine Abschiebeeinrichtung am Flughafen zu errichten. Damit soll die Zahl der Abschiebungen erhöht und noch mehr Menschen noch „effektiver“ abgeschoben werden.

Wir werden das nicht einfach kommentarlos hinnehmen und deshalb an regelmäßigen, monatlichen Terminen unseren Protest direkt am Hamburger Flughafen auf die Straße bringen.

Kommt deshalb zahlreich am Sonntag, 17. April um 13 Uhr zum Terminal 1 am Hamburger Airport, um gemeinsam mit uns gegen diese nicht hinnehmbare Flüchtlingspolitik und die rassistische Kackscheisse überall zu protestieren.

Wir fordern, dass Geflüchtete nicht abgeschoben, sondern anständig untergebracht werden. Die Politik und wir alle müssen dafür sorgen, dass sie so weit wie möglich in normalem sozialem Wohnraum leben können, statt in isolierenden Massenunterkünften oder auf der Strasse. Geflüchteten muss ein gleichwertiger Zugang zur sozialen Wohnraumpolitik ermöglicht werden und gerade wegen dem überall vorhandenen Mangel an bezahlbarem Wohnraum müssen die nötigen Anstrengungen unternommen werden, damit alle Bedürftigen anständig wohnen können. Dies ist möglich und bezahlbar, wenn man es politisch will.

Wir fordern den Senat deshalb auf, seine rassistische Politik zu beenden und Verantwortung zu übernehmen für die Menschen, die hier Schutz, Frieden oder einfach nur ein besseres Leben suchen. Die Aufnahme von Geflüchteten ist eigentlich eine europäische Aufgabe, doch mit dem sogenannten Dublin-II- Abkommen werden die EU-Mittelmeer- und Grenzländer allein zuständig gemacht für die Flüchtlingsunterbringung und das Asylverfahren. Das führt dazu, dass Menschen wie Aktenordner von einem Land zum anderen geschoben werden. Aber die Situation von Geflüchteten – ob mit oder ohne Anerkennung – ist in den EU-Mittelmeer- und Grenzländern, wie z.B. in Italien menschenunwürdig und widerspricht selbst EU-Standards, wie bereits viele Gerichte festgestellt haben. Es ist eine Schande, dass der Hamburger Senat den Geflüchteten trotzdem weiter das Recht auf Aufenthalt, Unterbringung und Arbeitserlaubnis hier verweigert.

Wir solidarisieren uns mit den Geflüchteten und in ihrer Forderung nach einem Aufenthaltsrecht in Deutschland. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung der Dublin-Verordnung, die freie Wahl des Aufenthaltsortes und Bewegungsfreiheit für alle – hier und anderswo.

Um Europa keine Mauer – Bleiberecht für alle und auf Dauer!

Kein Abschiebeknast in Hamburg oder anderswo!
Bleiberecht für alle!

> Veranstaltung auf Facebook.

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30. April 2016
Überregionale Demonstration
Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression!
Die Stadt gehört allen!

18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Seit Monaten findet in Hamburg ein aufgeblasenes Verfahren gegen vermeintliche Besetzer*innen der Breiten Straße statt. Mit dem Prozess sollen Aktivist*innen beispielhaft eingeschüchtert werden, während an vielen Orten der Stadt selbstbestimmte Projekte bedroht sind. Wir setzen eine Kampfansage dagegen.

Aufruf und weitere Informationen hier.